Fragen und Antworten

Zum Antrag

Was ist mit einer "Zusätzlichkeit der Angebote" in Bezug auf den Aufbau eines Berliner Familienzentrums gemeint?

Mit der "Zus√§tzlichkeit der Angebote" sind alle Angebote gemeint, die der Tr√§ger des Familienzentrums neu und zus√§tzlich zu seinem bisherigen Angebot plant. Sollte der Tr√§ger bisher z.B. ausschlie√ülich eine Kita betreiben, in der noch keine √ľber die Kinderbetreuung hinausgehenden Angebote vorgehalten werden, sind alle Angebote neu und damit unter 5.2 aufzuf√ľhren. Dementsprechend kann er unter 3.1 keine Angebote auff√ľhren.

H√§lt der Tr√§ger jetzt schon Angebote eines Familienzentrums vor, sind diese unter 3.1 aufzuf√ľhren. Diese k√∂nnen dann nur als zus√§tzliche Angebote unter 5.2 genannt werden, wenn es sich um eine quantitative Ausweitung des Angebotes handelt. Alle weiteren neu geplanten Angebote f√ľr die Zielgruppe im Wirkungsfeld sind ebenfalls unter 5.2 aufzuf√ľhren.

Wie weise ich Kooperationsbeziehungen nach?

‚ÄĘ Vernetzung des Tr√§gers im Sozialraum (zu 6.1):
Beschreiben Sie konkret bestehende Netzwerkbeziehungen. Es können formlose Erklärungen der Netzwerkpartner beigelegt werden.

‚ÄĘ Bezirkliche Netzwerkarbeit Kinderschutz (zu 6.2):
Nachweise k√∂nnen bspw. Protokolle, Tagesordnungen von gemeinsamen Zusammenk√ľnften oder eine Beschreibung der Netzwerkarbeit etc. sein.

‚ÄĘ Au√üerhalb der Jugendhilfe (zu 6.3):
Die Kooperationsbeziehungen können in einer Anlage nachgewiesen werden, die Kooperationsvereinbarungen sind aber keine Antragsvoraussetzung.

Zu Kosten bzw. Ausgaben des Familienzentrums

Was sind Gemeinkosten? (2000,- Euro jährlich)

Ausgaben f√ľr Gemeinkosten (Betriebs- und Verwaltungskosten) des Tr√§gers sind in H√∂he von 2.000,- ‚ā¨ f√ľr 12 Monate erstattungsf√§hig. Sie werden als Pauschale ausgereicht.

Betriebliche Ausgaben:
- Kontof√ľhrungsgeb√ľhren des Projektkontos
- Verbrauchsmaterial f√ľr Projektverwaltung (z.B. Papier, Toner, B√ľrobedarf)
- Telefon- und Portokosten
- Ausgaben f√ľr Wartung, Reparatur- oder Serviceleistungen sowie Geb√ľhren
- Pflichtversicherungen

Verwaltungsausgaben (auch anteilig):
- Ausgaben f√ľr Gesch√§ftsf√ľhrung, allgemeine Verwaltung, Hausmeisterdienste, etc.
- Betriebskosten der R√§ume und f√ľr Verkehrsfl√§chen (technische R√§ume, Toiletten etc.) z.B. Reinigungskosten,
  Heizungskosten, Warmwasser, Strom, M√ľllabfuhr
- Qualitätsmanagement
- Wirtschaftspr√ľfer, Jahresabschluss
- Externe (Lohn-)Buchhaltung

Nicht förderfähige Ausgaben sind:
- Mietkosten f√ľr dauerhaft genutzte R√§ume (siehe Raumkonzept)
- Sollzinsen
- Erstattungsfähige Mehrwertsteuer
- Kautionen, R√ľckstellungen, Gesellschaftereinlagen,
  Provisionen
- Nicht projektbezogene Ausgaben
- Investitionen abschreibungsf√§higer Wirtschaftsg√ľter/ Ausr√ľstungen/ Geb√§ude, insbesondere Kauf von
  Fahrzeugen, Immobilien, Grundst√ľcken oder Infrastruktur, sofern sie nicht als geringwertige
  Wirtschaftsg√ľter eingestuft werden k√∂nnen
- Bau-, Umbau- oder Ausstattungsmaßnahmen

Wie lange erhalte ich eine Förderung durch den Senat?

Das Landesprogramm konnte auch im Doppelhaushalt 2018/19 weiter verstetigt werden. Die Bewilligung erfolgt pro Haushaltsjahr.

Muss ich die Zuwendungen zur√ľckzahlen?

Die F√∂rderung besteht in der Gew√§hrung eines nicht r√ľckzahlbaren Zuschusses im Rahmen der verf√ľgbaren Mittel aus dem Berliner Landeshaushalt. Die Zuwendung wird als Festbetragsfinanzierung gew√§hrt. Soweit die nachgewiesenen Ausgaben insgesamt unter die bewilligte Zuwendung absinken, ist der √ľbersteigende Betrag unverz√ľglich zur√ľck zu zahlen. Empf√§nger von Zusch√ľssen sind zum Nachweis der sachgerechten Verwendung der Mittel verpflichtet. Es gelten die Bestimmungen der AV zu ¬ß¬ß 44 und 55 LHO und deren Nebenbestimmungen ANBest-P und BNBest.