Modellprojekt Stadtteilmütter

Im Rahmen eines Modellprojektes wurden zum 01.04.2018 insgesamt 12 sozialversicherungspflichtige Stellen (75% einer Vollzeitstelle) für Stadtteilmütter in den Familienzentren geschaffen.

Somit befindet sich in jedem Bezirk eine Stadtteilmutter, die ihre Arbeit an einem landesgeförderten Berliner Familienzentrum aufgenommen hat.
Das Modellprojekt der Stadtteilmütter ist ein sozialraumbezogenes und ressourcenorientiertes Angebot der Eltern- und Familienbildung. Das Projekt soll dazu beitragen, die Bildungschancen von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund zu verbessern, insbesondere auch für geflüchtete Familien. Die Stadtteilmütter dienen den Familien als Ansprechpartnerin und übernehmen eine „Brückenfunktion“, um Zugangsbarrieren zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten im Sozialraum abzubauen, Partizipationsmöglichkeiten zu verbessern und zu einem besseren Gelingen des Integrationsprozesses beizutragen.

Die Stadtteilmütter vermitteln ihr Fachwissen rund um die Entwicklung und Erziehung von Kindern und zu Themen wie Umgang mit Medien, Gesundheitsförderung, Haushaltsführung, Spracherwerb und Sprachförderung. Sie ermutigen die Eltern, ihre Erziehungsverantwortung wahrzunehmen und zeigen Möglichkeiten auf, wie sie die Entwicklung der Kinder aktiv unterstützen können. Sie geben Informationen weiter, wo die Eltern konkret Unterstützung bekommen und begleiten Familien nach Absprache zu Behörden, sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen.